Mit dem Rad durchs Ries nach Harburg

Am 16. Oktober starteten einige Lehrkräfte um 14 Uhr an der Schule zu einem gemeinsamen Fahrradausflug. Bei schönem Wetter ging es durch das Ries bis nach Harburg. Vor der beeindruckenden Burgkulisse hielten wir den Moment natürlich auf einem Foto fest.

Anschließend führte uns Frau Steger durch die Stadt und gab spannende Einblicke in ihre Geschichte – von der Steinernen Brücke und der Burg bis zu den Ereignissen am Ende des Zweiten Weltkriegs.

Danach radelten wir weiter zum Kratzhof, wo wir schon erwartet wurden. Bei sehr gutem Essen und kühlen Getränken stärkten wir uns für die Rückfahrt. Pünktlich zum Sonnenuntergang waren alle wieder zu Hause.

Schee war’s!

Studien- und Abschlussfahrt nach Prag mit der TMA2 und TME2

Studien- und Abschlussfahrt nach Prag: Gelungener Auftakt in das finale Weiterbildungsjahr

Für die angehenden Staatlich geprüften Techniker der Fachrichtungen Maschinenbautechnik, Elektrotechnik und Mechatroniktechnik stand zu Beginn ihres letzten Schuljahres ein besonderer Programmpunkt auf dem Plan: die gemeinsame Studien- und Abschlussfahrt in die tschechische Hauptstadt Prag. Auch wenn die Reise traditionell den Abschluss der Weiterbildung markiert, bot der Termin zu Beginn des finalen Schuljahres eine ideale Gelegenheit, den Zusammenhalt über die Fachdisziplinen hinweg zu stärken und mit frischer Motivation in die bevorstehenden Prüfungsphasen zu starten.

Anreise und Perspektivenwechsel auf der Moldau

Die Exkursion begann am Mittwochmorgen mit der gemeinsamen Busanreise nach Prag. Nach der Ankunft und dem anschließenden Bezug der Hotelunterkünfte am frühen Nachmittag eröffnete eine einstündige Schifffahrt auf der Moldau das offizielle Programm. Vom Wasser aus bot sich den angehenden Technikern ein beeindruckender Panoramablick auf die historische Architektur und die städtebauliche Infrastruktur der Metropole, darunter die bekannten Brückenbauwerke und historischen Uferpromenaden.

Kulturhistorische Einblicke und freie Exkursionen

Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der Geschichte und Baukultur. Im Rahmen einer zweistündigen, fachkundigen Führung erkundeten die beiden Fachklassen das Areal der Prager Burg sowie den Stadtteil Kleinseite. Neben geschichtlichen Zusammenhängen beeindruckten vor allem die über Jahrhunderte gewachsenen architektonischen und handwerklichen Meisterleistungen der historischen Gebäude. Im Anschluss an die Führung stand der Nachmittag zur freien Verfügung, sodass die Fachschüler die Gelegenheit nutzten, die Stadt in Kleingruppen weiter auf eigene Faust zu erkunden, fachliche wie kulturelle Eindrücke zu vertiefen und das Prager Stadtbild individuell zu entdecken.

Austausch auf Augenhöhe und gelebte Gemeinschaft

Ein wesentlicher Bestandteil der Fahrt war der persönliche und fachübergreifende Austausch abseits des regulären Unterrichtsbetriebs. Während der Abendstunden organisierten sich die Teilnehmer in kleineren Gruppen oder im jeweiligen Klassenverband, um gastronomische und kulturelle Angebote vor Ort wahrzunehmen. Zu späteren Stunden fand man sich jedoch regelmäßig wieder in geschlossener Runde zusammen, um den Tag gemeinsam Revue passieren zu lassen.

Besonders bereichernd empfanden alle Beteiligten das ungezwungene Miteinander mit den begleitenden Lehrkräften: Außerhalb des klassischen Schul- und Prüfungsalltags bot sich Raum für persönliche Gespräche, fachlichen Diskurs auf Augenhöhe und eine durchweg positive, kollegiale Atmosphäre.

Rückreise und Fazit

Am Freitagmorgen traten beide Klassen nach dem gemeinsamen Frühstück planmäßig die Heimreise an. Der dreitägige Aufenthalt in Prag erwies sich als rundum gelungene Exkursion, die sowohl in kultureller Hinsicht lehrreich und informativ war als auch die Klassengemeinschaft nachhaltig gestärkt hat. Mit diesem wertvollen Fundament an gemeinsamen Eindrücken und Erinnerungen, die sicherlich ein Leben lang im Gedächtnis bleiben, gehen die angehenden Techniker nun bestens eingestimmt in die anspruchsvollen Herausforderungen ihres Abschlussjahres.

Gemeinsam ins zweite Schuljahr

Gleich in der ersten Woche des zweiten Schuljahres ging es für die Bautechniker nach Prag. Die komplette Klasse war dabei. Bevor der Schulalltag wieder richtig Fahrt aufnahm, blieb Zeit, gemeinsam etwas zu unternehmen und sich außerhalb des Unterrichts noch besser kennenzulernen.

Bei spätsommerlich warmem Wetter bot die tschechische Hauptstadt ideale Bedingungen für die Studienfahrt. Das Hotel mitten in der Altstadt war ein praktischer Ausgangspunkt für gemeinsame Ausflüge und eigene Erkundungen.

Eine gemeinsame Stadtführung auf elektrischen Trikes gehörte zum Programm. Dabei erkundete die Klasse gemeinsam die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten.

Bild 1: Gruppenbild mit Blick auf die Karlsbrücke

Bild 2: Während der Stadtführung

Mit Besuchen im Technischen Museum und im Nationalmuseum standen außerdem Technik und Kultur auf dem Programm. In Kleingruppen ging es zur Prager Burg, zur Karlsbrücke, zum Tanzenden Haus und zu weiteren bekannten Wahrzeichen. Gerade für angehende Bautechniker boten die unterschiedlichen Bauwerke viele Gelegenheiten, genauer hinzusehen.

Bild 3: Technisches Museum

Bild 4: Denkmal am Sankt Veitsberg

Bild 5: Fernsehturm

Bei der gemeinsamen Bootsfahrt auf der Moldau ließ sich die Stadt noch einmal aus einer anderen Perspektive betrachten. Neben den Besichtigungen blieb Zeit für einen Besuch im Stadtpark, wo das zweite Gruppenbild entstand.

Bild 6: Gemeinsamer Besuch des Prager Metronoms

Bild 7: Auf dem Weg zum Stadtpark

Bild 8: Blick auf die Prager Burg

Gemeinsame Abendessen und die Erkundung des Prager Nachtlebens rundeten die Tage ab. Dabei blieb viel Zeit für Gespräche, die im Unterricht oft zu kurz kommen. Die Fahrt war damit ein gelungener Auftakt ins zweite Schuljahr: Die Klasse lernte Prag kennen und hatte zugleich Gelegenheit, als Gruppe weiter zusammenzuwachsen.

Lange Nacht der Demokratie/Wissenschaft

Die Lange Nacht der Demokratie feat. Wissenschaft am 02. Oktober ist eine spannende Initiative des Kulturbüros Nördlingen und gerne unterstützen wir diese Aktion. Die Fritz-Hopf-Technikerschule Nördlingen wird von 17 bis 21 Uhr vier spannende Vorträge im Stadtmuseum (Vordere Gerbergasse 1) beitragen. Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme!


Wie Maschinen sehen lernen – Bilderkennung mit künstlicher Intelligenz ǀ Vortrag
17.00-17.45 Uhr, Michael Pfäffl

Wie erkennt eine KI Gesichter, Objekte oder Fehler auf
Bildern? Erfahren Sie, wie moderne Bilderkennung
funktioniert und wie aus Bildpunkten Schritt für
Schritt intelligente Entscheidungen entstehen.


Von der Frage zum Satz – So baut ChatGPT seine Antworten ǀ Vortrag
18.00-18.45 Uhr, Raimond Eberle

Wie entsteht aus einer Frage eine Antwort von
ChatGPT? Der Vortrag zeigt verständlich, wie Sprach-
KI Muster erkennt, Texte erzeugt und warum sie
manchmal erstaunlich gut, manchmal aber auch
falsch liegt.


Maschinen testen, bevor sie gebaut sind – der digitale Zwilling im Praxiseinsatz ǀ Vortrag
19.00-19.45 Uhr, Maximilian Kutscherauer

Maschinen digital entwickeln, testen und optimieren,
bevor sie überhaupt existieren: Erfahren Sie, wie
digitale Zwillinge Entwicklungszeiten verkürzen und
Probleme frühzeitig sichtbar machen.


Energie sparen beginnt am Gebäude – energieeffizientes Bauen ǀ Vortrag
20.00-20.45 Uhr, Lukas Berger

Warum spielt die Bautechnik eine Schlüsselrolle für
die Energiewende? Lernen Sie moderne Ansätze des
energieeffizienten Bauens kennen und erfahren Sie,
wie Gebäude Energie sparen können.

Das ganze Programm zum Download:

KI-Klasse und der Big Bang

Berlin, Big Bang KI – das war unsere erste Studienfahrt

Normalerweise beginnt ein neues Schuljahr mit Stundenplan, Organisatorischem und der vorsichtigen Frage, wer eigentlich neben wem sitzt. Bei unserer ersten Fachklasse für Künstliche Intelligenz lief das etwas anders: Begrüßung in der Aula, kurze Schulbesichtigung – und dann praktisch direkt ab auf Studienfahrt nach Berlin. Viel Zeit zum Eingewöhnen blieb uns also nicht. Dafür sollte sich sehr schnell zeigen, ob wir als neue Klasse auch außerhalb des Klassenzimmers funktionieren.

Am Dienstag, den 15. September 2026, begann die Reise zunächst mit einer kleinen Belastungsprobe. Unerwarteter Stau in Donauwörth sorgte dafür, dass unser Zeitplan auf dem Weg zum Bahnhof zunehmend optimistisch wirkte. Als wir schließlich ankamen, war der ICE eigentlich schon weg.

Eigentlich.

Denn in diesem entscheidenden Moment zeigte die Deutsche Bahn ihre ganze Stärke: 20 Minuten Verspätung! Während sich andere Reisende darüber vermutlich weniger freuten, war sie für uns die Rettung. Wir stiegen ein und waren damit trotz Stau wieder perfekt im Zeitplan. Einen besseren Start in eine Studienfahrt hätte man vermutlich auch mit künstlicher Intelligenz nicht planen können.

Nach der Ankunft in Berlin folgte ein deutlich ernsterer Programmpunkt. Der Besuch des Holocaust-Mahnmals mitten in der Hauptstadt machte nachdenklich und hinterließ bei uns einen bleibenden Eindruck. Anschließend ging es weiter zum Reichstagsgebäude. Dort konnten wir die berühmte Glaskuppel besuchen – und erwischten dabei genau den richtigen Zeitpunkt. Berlin bei Sonnenuntergang von oben zu sehen, war schlicht traumhaft.

Den ersten Abend ließen wir anschließend deutlich entspannter an der Spree ausklingen. In der „StäV“ gab es gutes Essen, gute Stimmung und endlich etwas Zeit, die ersten Eindrücke des Tages gemeinsam zu verarbeiten. Spätestens hier begann aus einer neu zusammengewürfelten Klasse langsam eine echte Gemeinschaft zu werden.

Zwei Tage KI im XXL-Format

Am nächsten Morgen wurde es dann fachlich besonders interessant: Von 9:00 bis 16:30 Uhr besuchten wir das Big Bang KI Festival. Für eine Klasse, deren Ausbildung sich in den kommenden zwei Jahren intensiv um Künstliche Intelligenz drehen wird, hätte das Programm kaum passender sein können.

Auf den Bühnen hörten wir Vorträge und Diskussionen von Führungskräften aus der Tech-Branche, Entscheidern aus Wirtschaft und Politik sowie Zukunftsforschern, Autoren und KI-Experten. Mit dabei waren unter anderem Tim Höttges, CEO der Deutschen Telekom, Alvin Wang Graylin und der Philosoph und Bestsellerautor Richard David Precht.

Dabei ging es natürlich um Künstliche Intelligenz – aber längst nicht nur darum, welche Modelle gerade die besten Benchmarks erreichen. Diskutiert wurden auch die Auswirkungen der Technologie auf Wirtschaft, Gesellschaft, Arbeitswelt und unsere Zukunft. Für uns war besonders spannend, Themen, die uns in den kommenden zwei Schuljahren immer wieder begegnen werden, plötzlich aus der Perspektive von Menschen zu hören, die an vielen dieser Entwicklungen direkt beteiligt sind.

Auch zwischen den Vorträgen gab es genügend zu entdecken. Wir kamen mit verschiedenen Unternehmen ins Gespräch, informierten uns über aktuelle Entwicklungen – und konnten humanoiden Robotern von Unitree beim Boxen zusehen. Spätestens als sich zwei Roboter gegenseitig Schläge verpassten, war klar: Unsere Studienfahrt war endgültig etwas anders als eine klassische Klassenfahrt.

Ganz entspannt konnten wir das Festival allerdings nie genießen. Denn während all dieser Programmpunkte lief im Hintergrund noch eine zweite Mission: das „Mörderspiel“. Unter Anleitung unseres Schulsozialpädagogen Niklas Mattern, der uns auf der Fahrt begleitete, versuchte jeder unauffällig, sein jeweiliges „Opfer“ zu erwischen – während man gleichzeitig selbst ständig auf der Hut sein musste. So konnte selbst ein harmloser Satz wie „Magst du einen Kaugummi?“ plötzlich verdächtig wirken.

Zwischendurch trafen wir außerdem die Delegation des Bundesverbandes BVT. Mehrere unserer Schülerinnen und Schüler wurden interviewt und konnten ihre Eindrücke vom Festival und von unserer neuen Fachrichtung schildern. Natürlich durfte auch ein gemeinsames Gruppenfoto nicht fehlen.

Nach so viel KI, Zukunft und digitaler Technik beschäftigten wir uns am Abend mit einer Technologie, die bereits seit einigen Jahrtausenden ziemlich zuverlässig funktioniert: Bierbrauen. Direkt neben dem Festivalgelände besuchten wir die BRLO Brauerei. Dort erfuhren wir viele interessante Fakten über Rohstoffe, Brauprozesse und die Kunst hinter einem Getränk, bei dem offensichtlich ebenfalls ziemlich viel Technik und Know-how nötig sind.

Tag zwei: Noch mehr KI – und ein bisschen Zauberei

Am Donnerstag ging es direkt weiter: Von 9:00 bis 17:00 Uhr waren wir erneut auf dem Big Bang KI Festival unterwegs. Wieder erwarteten uns zahlreiche Vorträge, Gespräche und neue Eindrücke rund um KI und Digitalisierung.

Ein besonderes Highlight wartete zum Abschluss: der Auftritt des bekannten iPad-Zauberers Simon Pierro. Was sich zunächst nach ein bisschen Zauberei mit einem Tablet anhörte, erwies sich schnell als beeindruckende Show zwischen digitaler Technik, Illusion und perfektem Timing.

Nach zwei intensiven Festivaltagen hatten sich unsere Köpfe eine Pause verdient. Am Abend ging es deshalb gemeinsam vietnamesisch essen. Anschließend genossen wir noch einmal Berlin und unsere letzte gemeinsame Nacht in der Hauptstadt.

Zurück zu den Anfängen des Computers

Am Freitagvormittag stand zum Abschluss das Deutsche Technikmuseum auf dem Programm. Bei einer Informatik-Führung ging es diesmal nicht um Chatbots, humanoide Roboter oder die neuesten KI-Modelle, sondern zurück zu den Ursprüngen der modernen Computertechnik.

Dabei wurden wir gedanklich in die Zeit rund um den Zweiten Weltkrieg zurückversetzt – eine Epoche, die eng mit wichtigen Entwicklungen der frühen Computertechnik verbunden ist. Besonders faszinierend war die Geschichte von Konrad Zuse und seinen frühen Rechenmaschinen.

Zuse entwickelte seine Konstruktionen zunächst unter äußerst einfachen Bedingungen und arbeitete unter anderem im Wohnzimmer seiner Eltern an seinen Ideen. Zwei Jahre akribische Arbeit, unzählige Bauteile und vermutlich eine beachtliche Menge Geduld waren nötig, um etwas zu erschaffen, das die Entwicklung des Computers entscheidend mitprägen sollte.

2 Jahre.

Genau zwei Jahre liegen auch vor uns an der Technikerschule. Wenn man sich anschaut, was Konrad Zuse in dieser Zeit auf die Beine stellte, ist das möglicherweise ein klein wenig Druck – aber vor allem eine ziemlich gute Motivation. Wir sind gespannt, was bei uns nach zwei Jahren herauskommt. Ein neuer Computer im Wohnzimmer muss es ja nicht gleich sein.

Danach hieß es Abschied nehmen von Berlin. Mit dem ICE ging es zurück Richtung Donauwörth – und diesmal mussten wir uns nicht einmal darauf verlassen, dass eine Verspätung unseren Zeitplan rettet.

Hinter uns lagen vier intensive Tage mit KI, Robotern, Politik, Geschichte, Technik, Zauberei, gutem Essen, einem Mörderspiel und jeder Menge gemeinsamer Erlebnisse.

Vor allem hat die Fahrt aber eines gezeigt: Für eine Klasse, die sich am Dienstagmorgen praktisch noch kaum kannte, hat das erstaunlich gut funktioniert. Bereits nach der ersten Schulwoche steht fest: Unsere Klassengemeinschaft ist jetzt schon ziemlich unschlagbar.

Wenn das der Start war, dürfen die kommenden zwei Jahre gerne so weitergehen.

Kennenlernabend im Landgasthof

Zum gegenseitigen Kennenlernen in lockerer Atmosphäre treffen sich Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der Einstiegsklassen TKI 1, TE 1 und TMA 1 am Donnerstag, 08. Oktober 2026 im Landgasthof Adler (Brunnenstr. 5, 73469 Riesbürg).

  • 16 Uhr: Kegeln (gesponsert vom Förderkreis der Fritz-Hopf-Technikerschule e.V.)
  • 18 Uhr: Abendessen und gemütliches Beisammensein

Von der Frage zum Satz: So baut ChatGPT seine Antworten!

Wie lernt eine Maschine den Rhythmus unserer Sprache?

Wie „liest“ sie das Internet?

Und warum ist ChatGPT eigentlich ein Meister der Mustererkennung, aber kein Wissensarchiv?

Künstliche Intelligenz verändert unsere Welt, doch um sie sinnvoll zu nutzen, muss man verstehen, wie sie tickt. Am Donnerstag, den 21.05.2026 veranstalteten wir in unserer Aula zusammen mit der VHS einen Abend, an dem Schulleiter Raimond Eberle die Funktionsweise von Sprachmodellen verständlich erklärte. Schnell war klar, dass keine Zauberei, sondern sehr viel Mathematik im Inneren der Sprachmaschinen verbaut ist. Sätze werden in Vektoren umgewandelt, diese werden zu Matrizen und schließlich werden Ähnlichkeiten in einem längst nicht mehr vorstellbaren 16.000 Dimensionen umfassendem Raum berechnet. Herr Eberle brachte es mit viel Anschauungsmaterial fertig, auch Nicht-Programmierern den Attention-Mechanismus, der 2017 den großen Durchbruch brachte, verständlich zu erläutern.

Am Ende war klar: Bis ein Sprachbot wie ChatGPT ermittelt hat, dass auf die Frage „Wie lautet die Hauptstadt von Frankreich?“ die wahrscheinlichste Antwort „Paris“ lautet, ist sehr viel passiert – auch wenn wir dies aufgrund der immensen Rechenpower gar nicht so recht mitbekommen. So wurden am Ende auch viele kritische Fragen diskutiert, beispielsweise zum hohen Energieverbrauch und zur Verlässlichkeit der Künstlichen Intelligenz.

Viel Erfolg fürs Techniker-Fachabitur

Seit heute 9:00 Uhr läuft die Fachhochschulreifeprüfung im Fach Mathematik. Mit dieser Zusatzprüfung und den bereits in den letzten beiden Jahren abgelegten Leistungen erhalten unsere Absolventen mit dem FHR-Zeugnis ihr Fachabitur.

Mit 28 Prüflingen haben sich fast alle Studierenden unserer Abschlussklassen dieser zusätzlichen Herausforderung gestellt. Wir wünschen allen viel Erfolg! Ihr schafft das! 🥳

Techniker, lasst die Schule sein, Stabenfest ist heut…

Schülerinnen und Schüler der TB1 (Bautechnik) und TMA1 (Maschinenbau) nahmen heute am traditionsreichen Stabenumzug in Nördlingen teil. Im Vorfeld war die Durchführung des Umzugs aufgrund der wechselhaften Wetterprognosen ungewiss. Umso erfreulicher war es, dass der Türmer am frühen Morgen die Fahnen am Daniel hisste und der Umzug wie geplant stattfinden konnte.

Bei angenehmen Bedingungen marschierte der Festzug begleitet von zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern ab 9:30 Uhr durch die eindrucksvolle Kulisse der Nördlinger Altstadt. Nachdem die Kaiserwiese nach etwa eineinhalb Stunden erreicht wurde, fand im Anschluss ein gemeinsames Beisammensein im Festzelt statt. In geselliger Atmosphäre konnten alle den entspanntesten Schultag des Jahres genießen und ihn mit der traditionellen Messwurst oder einer Käsesemmel ausklingen lassen.

KI. Karriere. Zukunft.

Die Fritz-Hopf-Technikerschulen Nördlingen war als Gast am 19. März zu dem Event mit dem Titel KI.KARRIERE.ZUKUNFT eingeladen. Hochkarätige Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Bildung erörterten die Chancen, welche die Künstliche Intelligenz für den Wirtschafts- und Bildungssektor darstellt. Durch ein digitales Grußwort des Staatsministers des Digitalministeriums Dr. Fabian Mehring und Grußworte des Generalsekretärs der CSU Martin Huber wurde die Veranstaltung eröffnet.

Sonja Pierer (GM INTEL Deutschland) zeigte in ihrem Vortrag anschaulich die globalen und auch lokalen Vorteile und Chancen der Technologie auf. CEO Rainer Obergrussberger der senswork GmbH untermauerte dies, durch ein praktisches Beispiel aus dem Bereich des maschinellen Sehens.

Im Anschluss stellten die Fachschulen für Künstliche Intelligenz aus Altötting und Nördlingen Unterrichtsprojekte aus dem Bereich der KI vor. Darunter waren ein selbst entwickelte Garagentorsteuerung mit Kennzeichenerkennung, ein Projekt zur Gestensteuerung einer Drohne, ein autonomes Putz-System für Solarmodule und ein Forschungs-U-Boot in Schildkrötenform.

In der Abschließenden Panel-Diskussion wurden Themen aus Bildung, Politik und Wirtschaft rund um KI angesprochen. Die Teilnehmer (Markus Schatzl, Tino Schuldt, Martin Huber und Carlo Dirschedl) beantworteten Fragen, die Sonja Pierer als Moderatorin stellte.
Die ca. 190 interessierte Besucher aus lokalen Wirtschaftsunternehmen konnten im Anschluss noch mit den Ehrengästen und den Lehrkräften der KI-Schulen Erfahrungen austauschen.

Für die Fritz-Hopf-Technikerschule waren die Lehrkräfte Frau Schurr und Herr Pfäffl angereist. Darüber hinaus nahmen auch zwei Schüler aus der TE2, Herr Angerer und Herr Gutmann, den Weg bis nach Burghausen auf sich und stellten ihre bemerkenswerte Projektarbeit „Automatisierte Garagentorsteuerung mit Kennzeichenerkennung“ vor, die den praktischen Einsatz von KI im Alltag eindrucksvoll veranschaulichte.